Tipps für eine gute Verdauung und einen guten Darmtransit

Veröffentlicht: 15 Juni, 2015 - Aktualisiert: 13 Mai, 2016

TIPPS FÜR EINE GUTE VERDAUUNG UND EINEN GUTEN DARMTRANSIT

Übermäßiges, schnelles, hastiges Essen oder der exzessive Verzehr von besonders fetthaltigen und ballastoffarmen Nahrungsmitteln können Verdauungsschwierigkeiten und Verstopfung verursachen. Es handelt sich um Störungen, die in den meisten Fällen keine spezifische Behandlung brauchen und durch bestimmte vorbeugende Maßnahmen vermieden werden können. Im Großen und Ganzen geht es darum, langsam, ruhig zu essen und trinken, das Essen gut kauen, ohne zu viel Luft zu schlucken und auf eine ballaststoffreiche Ernährung zu achten.

Die Mahlzeit sollte mindestens eine halbe Stunde dauern und man sollte eine Pause zwischen dem ersten und dem zweiten Gang sowie zwischen diesem un dem Nachtisch legen.

Ebenfalls müssen wir sehr üppige Essen vermeiden und stattdessen öfter, kleinere Mahlzeiten einnehmen (fünf oder sechs pro Tag); Idealerweise muss man sich nie ganz satt nach dem Essen fühlen. Es ist auch gut, nicht zu kalt oder zu warmes Essen zu sich zu nehemen.

WAS WIR ESSEN MÜSSEN

Ein weiterer Aspekt, dem Rechnung getragen werden muss, heißt, fettiges Essen oder frittierte, panierte Gerichte zu meiden, sowie jene Gerichte, die nicht korrekt vorbereitet worden sind (mit zu viel Fett), fettige Eintöpfe, Soßen, (Creme, Butter, Schmalz, Speck, fettige Käsesorten...). Wir müssen uns für gegrillte, gedünstet, gebratene, gebackene Gerichte entscheiden.

Wir müssen auch den Verzehr kohlensäurehaltiger Getränke begrenzen, welche einen aufgeblähten Bauch hervorrufen. Wasser bildet das empfehlenswerteste Getränk für eine gute Verdauung, aber seine übermäßige Einnahme während der Mahlzeiten muss vermieden werden.

Auf Alkohol oder das Rauchen zu verzichten ist grundlegend, denn sie erhöhen den Säuregehalt des Magens und begünstigen somit Sodbrennen. Das gleiche gilt für schwarzen Kaffee, das die Magenschleimhaut reizt. Anstatt werden Kräutertees wie Minz-, Anis-, Salbei- oder Fencheltee empfohlen. Sie können auch einem Kamillentee einige Samen von grünem Anis, Fenchel oder Kümmel zufügen.

Es gibt bestimmte Nahrungsmittel, die mit Vorsicht verzehrt werden müssen, um Verdauungsstörungen vorzubeugen. Wir müssen beispielsweise Nudeln gut kochen, um sie verdaulicher zu machen. Frisch gebackenes Brot und und blähendes Gemüse müssen gemieden werden (Kohl, Blumenkohl, Zwiebel ...) oder man muss sie gekocht essen, um Blähungen zu vermeiden. Bezüglich der Hülsenfrüchte, sie müssen länger als acht Stunden eingeweicht werden. Inmitten des Kochvorgangs muss das Kochen gestoppt werden, damit ihre blähende Wirkung verringert wird.

VERSTOPFUNG, DIE FOLGE EINER SCHLECHTEN ERNÄHRUNG

Immer mehr Menschen leiden unter Versptofung, einer Störung, das in vielen Fällen durch eine Ernährungsumstellung und Änderung einiger Lebensgewohnheiten behoben werden kann.

Gelegentliche Verstopfung, die viele Menschen trifft, entsteht nornalerweise durch Veränderungen in normalem Lebensrhythmus wie Reisen, Stresssituationen, Ernährungsänderungen ... wenn aber Verstopfung länger als normal dauert, muss die Ursache untersucht werden. Die gewöhnlichsten Verursacher sind eine ballaststoffarme Ernährung mit viel verarbeiteten Lebensmittlen, unzureichende Flüssigkeitsaufnahme, Mangel an Bewegung, langes Liegen im Bett, Schwangerschaft, fortgeschrittenes Alter ...

Verbündete gegen Verstopfung

Obwohl jeder Fall individualisiert behandelt werden muss, gibt es eine Reihe von ernährungsbezogenen Maßnahmen, die in vielen Fällen von Nutzen sein können:

SÄFTE VON SAUREN FRÜCHTEN. Wie jene aus Äpfeln, Orangen, Zitronen oder getrockneten Pflaumen, die über Nacht eingeweicht werden müssen. Es ist am besten, sie auf nüchternen Magen einzunehmen.
NÜSSE ZUM FRÜHSTÜCKEN. In angemessenen Mengen. Zum Beispiel Haselnüsse, geschälte Mandeln mit einem Sojajoghurt. Es empfiehlt sich, sie gut zu kauen.
GEMÜSE ZU DEN MAHLZEITEN. Wenn möglich roh oder gedünstet (Salate, Gemüse). Eine Fleisch-reiche Ernährung enthält wenige Ballaststoffe.

GETROCKNETE FRÜCHTE. Spätnachmittags darf man sie in angemessener Menge verzehren: Haferflocken mit getrockneten Trauben oder in Mandelmilch gekochten Aprikosen.
VOLLKORNGETREIDE zum Frühstück, Mittagessen oder Abendbrot. Sie sind nahrhafter und fördern den Darmtransit.
OLIVENÖL. Es übt einen Schmiereffekt im Darm aus.
FLÜSSIGKEITEN ZWISCHEN MAHLZEITEN EINNEHMEN. Wenn die Verdauung beendet ist, wird empfohlen, Wasser oder Fruchtsäfte zu sich zu nehmen, am besten aus Saisonfrüchten.