Haarausfall und unsere Ernährung

Veröffentlicht: 15 Juni, 2015 - Aktualisiert: 24 Juni, 2020

Während des Sommers haben Salz, Chlor und übermäßige Sonneneinstrahlung ihr Übriges getan und hat unser Haar aus dem Gleichgewicht gebracht. Stress, unangemessene Ernährung, die nicht die notwendigen Nährstoffe liefert, und andere externe Faktoren wirken sich ebenfalls auf uns aus. Dadurch fallen die Haare leichter aus, und sie sehen trockener und brüchiger aus. Wenn Sie den Haarausfall stoppen wollen, vergessen Sie nicht, dass die innere Pflege genauso notwendig, wenn nicht sogar notwendiger ist als die äußere.

Piel

Haare sind, genau wie Haut und Nägel, in ständiger Erneuerung, und ihr Stoffwechsel und ihre Regeneration reagieren sehr empfindlich auf ernährungsbedingte Defizite in unserer Ernährung. Tatsächlich kann jeder Vitamin-, Mineral- oder Eiweißmangel zu Schwäche, Zerbrechlichkeit und Haarausfall führen. Eisenmangel oder Eisenmangelanämie kann diese verursachen. Ein Eisenmangel, auch ohne Anämie, kann den Haarausfall verschlimmern und zu einem Rückgang führen.

Das Haar besteht auch aus anderen Mineralien: Magnesium, Silizium, Selen, Kupfer... und um es gesund zu erhalten, ist es notwendig, die Aufnahme dieser Nährstoffe über die Nahrung zu garantieren. Es ist auch wichtig, eine gute Versorgung mit qualitativ hochwertigen biologischen Proteinen aufrechtzuerhalten: Eier, Milch, Käse, Fisch..., ohne die Fette pflanzlichen Ursprungs (Nüsse und Olivenöl) zu vergessen, die verhindern, dass die Haare trocken und brüchig werden. Linolsäure (in Sonnenblumen- und Sojaöl enthalten) ist für glänzendes und gesundes Haar unerlässlich.

Es gibt jedoch auch andere Ursachen, die nicht auf die Ernährung zurückzuführen sind und die Haarausfall verursachen können: Nervosität, Stress, Umweltfaktoren, dermatologische Probleme, bestimmte Medikamente, jahreszeitliche Veränderungen (im Herbst verlieren viele Menschen ihre Haare mehr als normal), die Verwendung bestimmter Haarprodukte (Shampoos, Lotionen) usw.

Die Bedeutung von Biotin und Zink in unserer Ernährung

Die Verbindung von Biotin und Zink unterstützt die Stoffwechselaktivitäten von Geweben, die sich schnell vermehrende Zellen haben, wie unsere Haare, Haut und Nägel.

Biotin spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit der Epidermis, der Haare und der Nägel. Für Menschen, die sich gesund ernähren, ist ein Biotinmangel selten. Zusätzlich zur Aufnahme über die Nahrung wird Biotin durch Bakterien in unserem Darm erzeugt. In einigen Fällen kann ein Biotinmangel jedoch zu Haarausfall führen. Biotin kommt in einer Vielzahl von Lebensmitteln vor, wie z.B. in Eiern, Leber, Hefebrot und Getreide.

Zink ist ein Mineral, das ein gesunder erwachsener menschlicher Körper 2 bis 3 g enthält und etwa 15 mg Zink pro Tag benötigt, das in den Knochen gespeichert wird. Zink ist an unzähligen biologischen Prozessen beteiligt, darunter an der Struktur von Geweben (wie z.B. Haaren) und am Prozess des Zell- und Gewebewachstums und der Regeneration. Zink ist in den meisten pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln enthalten, aber die reichsten Quellen sind in der Regel proteinreiche Lebensmittel wie Fleisch, Meeresfrüchte, Eier, Hülsenfrüchte und Vollkorn.

Nährstoffmängel können zum Haarausfall beitragen, indem sie die Haarstruktur schwächen, zu Brüchen führen und die Regeneration verlangsamen. Diese Haarprobleme, die durch Ernährungsmängel verursacht werden, können mit einer richtigen und ausgewogenen Ernährung korrigiert werden. Die Hauptelemente, die beteiligt sind, sind Vitamin A, Biotin, Vitamin C, Kupfer, Eisen, Zink, Protein und Wasser.