Wir verbinden Natur und Wissenschaft, um für Sie zu sorgen

Die Bienengesellschaft - Wie sie funktioniert

Veröffentlicht: 15 Juni, 2015 - Aktualisiert: 23 Oktober, 2020 | 3'

Wie ist das Leben innerhalb eines Bienenstocks

Die Organisation des Bienenstocks basiert auf Arbeitsteilung. Arbeitsbienen fliegen im Umkreis von drei Kilometern auf der Suche nach Pollen, Nektar und Harz (aus Harz stellen sie Propolis her), die in den Bienenstock hineinbringen und in die Zellen legen.

Eine Gruppe von Arbeitsbienen passen mit Eifer auf die Substanzen auf, mit denen die Larven ernährt werden. Die Larven schlüpfen aus den von der Bienenkönigin gelegten Eiern. Diese Larven werden sich in neue Arbeitsbienen entwickeln, welche das Überleben des Bienenestocks gewährleisten.

Jalea Real

Das Futter im Bienenstock

Im Bienenstock herrscht ein ständiger Futteraustausch. Einige Bienen geben anderen den gesammelten Pollen ab. Bestimmte chemische Substanzen werden auch zwischen Bienen ausgetauscht, welche die Differenzierung der Larven in den drei verschiedenen Bienenwesen im Bienenvolk regulieren. Wenn es im einem Bienenstaat eine aktive Bienenkönigin (eine, die Eier legt) gibt, werden keine neuen Königinnen erzeugt. Wenn die Eierproduktion einer Bienenkönigin abnimmt oder die Königin stirbt, bauen die Arbeitsbienen königliche Bienenzellen (Diese Zellen sind größer als die anderen Zellen), in denen die zukünftige Bienenkönigin heranwachsen wird. Wieso verwechseln die Bienen ihr Bienenhaus mit einem anderen nicht? Weil jeder Bienenstock seinen eigenen Geruch hat. Alle Miglieder einer Bienenkolonie tragen diesen Geruch an sich, weil alle Futter essen, das im Mund der anderen Mitglieder dieser Kolonie verarbeitet wurde.

Die Arbeit im Bienenstock

Die Bienenwaben werden aus Wachsplättchen hergestellt, das von Drüsen abgesondert werden. Diese Drüsen befinden sich im Hinterleib der Bienen. Die Bienenkönigin legt ein Ei in jede Brutzelle. Wenn die Maden schlüpfen, werden sie mit Honig und Pollen gefüttert. Wenn die Maden ihr volles Wachstum erreicht haben, werden sie in ihren Zellen mit einem Wachsdeckel eingeschlossen. Wenn sie sich zu voll entwickelten Bienen herangewachsen sind, werden sie beim Schlüpfen diesen Wachsdeckel durchbrechen. Aber die Funktion der Arbeitsbienen besteht nicht nur darin, Futter zu sammeln und sich um die Bienenkönigin zu kümmern. Sie halten den Bienenstock sauber und belüften ihn mit ihren Flügeln. Jedes Bienenvolk hat seinen eigenen Geruch. Dies macht, dass Bienen ihre Kolonie mit einer anderen nicht verwechseln und immer zu ihrem eigenen Volk fliegen.

Was stellen die Bienen im Bienenstock her?

Bienenvölker produzieren nicht nur Honig. Sie stellen andere Erzeugnisse her, die gleichmäßig wertvoll oder wertvoller als Honig sind.

HONIG:

Honig wird aus Nektar von Blüten erzeugt. Der gesammelte Nektar wird im Honigmagen der Bienen gelagert, wo er teilweise verdaut und in Honig umgewandelt wird. Innerhalb des Bienenstocks befindet sich der Honig im flüssigen Zustand (Er kandiert, nachdem er geerntet wird). Honig ist reich an  Spurenelementen, Mineralien und Vitaminen und macht ein hervorragendes Nahrungsergänzungsmittel aus. Unter seinen Spurenelementen müssen Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, Kupfer und Zink hervorgehoben werden. Er enthält auch Flavonoide, reichlich vorhanden in Pflanzenwelt. Diese Verbindungen haben wie Vitamin C antioxidative Eigenschaften.

Honig ist ein großer Energielieferant, denn er enthält unter anderen Fruktose und Glukose, die direkt im Verdauungstrakt aufgenommen werden und für schnelle Energiebereitstellung für die Skelettmuskeln sorgen. Als Süßungsmittel ist Honig anderthalbmal stärker als Zucker, auch Saccharose genannt.

WACHS:

Es handelt sich um eine Substanz, die von Drüsen synthetisiert wird, die Bienen im ihren Hinterleib haben. Mit Wachs bauen Bienen die Zellen, die die Grundstruktur der Waben darstellen. Wachs wird zur Herstellung von Kosmetika, Pharmaka, Schönheitsprodukten, Poliermitteln und Handwerksprodukten wie Bienenwachskerzen eingesetzt.

PROPOLIS:

Propolis wird aus Harz hergestellt, das Bienen von bestimmten Bäumen sammeln. Er wird als natürliches Antibiotikum, viren- und pilzhemmendes Mittel verwendet. Er wird auch als Nahrungsergänzungsmittel verzehrt, da er das Immunsystem verbessert und antioxidativ, antimikrobiell und entzündungshemmend wirkt. Das Vorhandensein von Flavonoiden hilft dabei, unseren Gesundheitszustand zu verbessern.

GELÉE ROYALE:

Es ist eine Flüssigkeit, die durch eine Mischung der Sekrete der Drüsen der Arbeitsbienen produziert wird. Es ist die einzige Nahrung, die von der Bienenkönigin während ihres gesamten Lebens verzehrt wird. Es ist eine wertvolle Quelle für Vitamine des B-Komplexes und liefert große Mengen an Spurenelementen. Es enthält mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die leicht verfügbare Energiequellen sind. Diese Eigenschaften machen es sehr nützlich, Diäten mit größerem Energieaufwand zu ergänzen.

BIENENGIFT:

Bienengift (Apis melifera) oder Apitoxin wird seit Hunderten von Jahren zur Linderung einiger Beschwerden eingesetzt und beruhte auf der Tatsache, dass Imker, die ständig Insektenstichen ausgesetzt waren, ihre Schmerzen linderten, auch wenn sie rheumatischer Natur waren. Apitoxin hat sich zu einer alternativen Therapie für verschiedene Erkrankungen entwickelt.

BLÜTENPOLLEN:

Die Blütenpollenkörner bestehen aus tausenden von mikroskopischen Teilchen, die Aminosäuren, Lipiden, Vitaminen, Flavonoiden, Spurenelementen, Mineralien und Ballaststoffen enthalten. Der Blütenpollen liefert die acht für den Menschen essentiellen Aminosäuren. Das Vorhandensein von Ballaststoffen und ungesättigten Fettsäuren hilft, den Cholesterinspiegel zu senken.



ENTDECKEN SIE DEN MARNYS PRODUKTKATALOG